Das Burgenland positioniert sich als Pionier im Bereich der Nachhaltigkeit in Österreich.
Burgenland strebt an, bis 2030 bilanziell klimaneutral und energieunabhängig zu werden. Als erstes Bundesland erhielt das Burgenland im Jahr 2025 die Zertifizierung als nachhaltige Tourismusdestination. Nachhaltigkeit und Burgenland gehören zusammen.

Hier sind die Kernpunkte der burgenländischen Nachhaltigkeitsstrategie
Klimaneutralität und Energie
Klimastrategie 2030:
Mit rund 120 Maßnahmen in neun Handlungsfeldern verfolgt das Land das Ziel, zehn Jahre vor dem Bundesschnitt klimaneutral zu sein.
Erneuerbare Energie:
Das Burgenland ist führend bei der Nutzung von Wind- und Sonnenenergie. Es erzeugt pro Kopf ein Vielfaches des österreichischen Durchschnitts an Wind- und Photovoltaikstrom.
Energieautarkie:
Das Ziel ist eine 100% erneuerbare Energieversorgung durch den massiven Ausbau von Windparks, Photovoltaik (insbesondere auf Dächern) und Speichersystemen (z.B. Großspeicher, Salzspeicher).
Investitionen:
Es wird stark in den Ausbau der Stromnetze investiert, um die Energieunabhängigkeit zu sichern (z.B. 110-kV-Leitung
Nachhaltiger Tourismus und Umwelt
Österreichisches Umweltzeichen: Alle drei Tourismusregionen (Nord-, Mittel- und Südburgenland) wurden mit dem Österreichischen Umweltzeichen für Tourismusdestinationen ausgezeichnet.
Naturschutz:
Das Burgenland schützt seine Natur unter anderem durch sechs große Naturparke (z.B. Neusiedler See–Leithagebirge, Geschriebenstein–Írottkő), die eine Gesamtfläche von über 53.000 ha umfassen. Die alte Volksschule in Gaas liegt mitten im Naturpark.
Sanfter Tourismus:
Der Fokus liegt auf umweltfreundlicher Mobilität, regionalen Produkten und nachhaltigen Erlebnissen.

